Halbzeit bei der Fussball-WM.
Leider kein deutsches Team mehr dabei. Das Spiel gestern war ja furchtbar anzuschauen, wobei mir die Spielweise der Japanerinnen noch nerviger vorkam als das sicher auch nur phasenweise passable Gegurke der deutschen Mädels.
Wo da Nadine Angerer beim Tor hinspringt, verstehe ich nicht. Der Schuss war kaum hart genug, um Fluchtreflexe auszulösen.
Und wenn man durchweg einen halben Kopf größer ist, dann ist es auch hilfreich, wenn man den Kopfball irgendwie aufs Tor bekommt. Die gingen ja alle drüber und vorbei.
Naja, was soll man machen. Kein schönes Spiel und ein noch viel unschöneres Ergebnis.
Kommen wir zum positiven.
Halbzeit bei der Prüfungsphase.
Nach der schon 2 Wochen bekannten 1.0 in der vorgezogenen Klausur Licht- und Beleuchtungstechnik stand am Donnerstag die Präsentation unseres Projekts an. Zwar nur ein Teil der Prüfung, aber wir haben unser Thema 'Qualitätsprüfung des Siebdrucks bei Scheinwerferabdeckungen' ganz gut präsentiert. Note steht noch aus, wird vermutlich erst nach Abgabe der Dokumentation veröffentlicht.
Freitags dann zunächst 3D-Bildverarbeitung. Drei Viertel Theorie, ein Viertel Fragen zum Labor und entsprechend 2 Noten. Theorie 1.0, Labor 1.3, macht zusammen 1.1. Passt. ;-)
Danach das Fachgespräch zum Labor Angewandte Bildverarbeitung. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Bestanden ist also ok.
Den Rest des Freitags verbrachte ich mit Lernen und einem Besuch beim Karl-Mala-Gedenkturnier, das heute schon wieder ohne mich zu Ende geht. Der Termin kollidiert leider ständig mit meinen Prüfungen :(
Und weil die Halbzeit sich schon wieder dem Ende entgegen neigt, lerne ich jetzt weiter. Noch eine Woche, dann gibt es hier sicher auch mal wieder ein bisschen Schach.
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Sonntag, 10. Juli 2011
Mittwoch, 6. Juli 2011
Zwischenstand & Zwischenfrage
Nach dem souveränen und deutlichen 4-0 in Langenbieber in der ersten Runde des Hessenpokals gelang der runderneuerten Truppe im Achtelfinale bei den Schachfreunden aus Vellmar ein ebenfalls souveräner, aber weniger deutlicher Sieg mit 2,5-1,5.
Gespielt haben (in Brettreihenfolge): Staller, Lather, Zimmermann, Goll und Uwira, Koeller (sic!), Grienitz-Dechau, Günzler. Berichte zu beiden Matches gibt es bereits auf unserer Homepage.
Die deutschen Damen spielen erfolgreich, die Sonne scheint, Montag abend gab es Tito & Tarantula live am Main zu sehen. Eigentlich könnte die Welt so schön sein, wenn nicht auch zeitgleich die Prüfungsphase nach dem wohl (hoffentlich!) anstrengendsten Semester meines ja doch nicht ganz kurzen Hochschullebens anstehen würde.
Und zu all den Prüfungen kommt passend wieder der Stress. Man kommt ja im Bachelor-/Master-System nicht zum Lernen. Für das Leben ohnehin nicht, aber auch kaum noch als Mittel zum stupiden Erreichen von Scheinen (oder neudeutsch: Credit Points).
Morgen gibt es als Krönung dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch die Katharsis in der Posse (Literaturwissenschaftler mögen das mal überlesen haben) 'Lathers Laborpartnerin'.
Nach großem Krach kurz nach Beginn des Semesters - Details spare ich mir an dieser Stelle - basierte unsere Zusammenarbeit nur noch im nötigsten, um eben die Labore in verschiedenen Fächern zu Ende bringen zu können. Selbst dieser Zustand war erst zu erreichen dank eines schlichtenden Gesprächs mit einem Dozenten. In diesem Gespräch wurde fixiert, dass wir bei den Versuchen zusammenarbeiten (geht nicht anders). Die Auswertungen sollten wir abwechselnd vornehmen und diese Aufteilung schriftlich festhalten, damit es auch ja keine Probleme bei der Kommunikation mehr gibt. Kommunikation von ihrer Seite gibt es ohnehin nur noch reaktiv und unfreundlich seitdem.
Hört sich kindisch an? - Ja, dann habt ihr alles richtig verstanden!
Ich habe meiner Laborpartnerin, da wir uns ja vorher 3 Jahre sowohl im Studium als auch privat gut verstanden haben, einige Male angeboten, die Sache mal in Ruhe zu besprechen und zu klären. Ich habe sämtliche nötigen Kontakte per Mail begonnen, auf dass wir wenigstens dieses Semester sauber hinbekommen. Von ihrer Seite kam nix. Bestenfalls mal eine späte Antwort, ob es ihr so gefällt oder nicht. Nun, mit den Prüfungen vor der Brust hat sie 10 Tage nicht auf mehrere Mails reagiert, um mir dann aufzuoktroyieren (Doppelt gemoppelt und falsch, aber es sieht im Schriftbild witzig aus): Mach das, ich mach das, ich hab das gemacht, etc...
Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt. Oder eher: wie ihr euch in so einer Situation verhalten würdet.
Wer nun glaubt, ich schreibe das aus meiner Sicht und beschönige mein Verhalten, dem sei gleich zugerufen: Ich könnte noch ein paar Knaller anbringen! Wie der Knatsch entstand? Sie hatte 2 Wochen lang partout keine Sekunde Zeit und hat nicht einen Handschlag für einen dieser Laborberichte getan. Das schob sie dann mir in die Schuhe ('Er wollte ihn schreiben'). Dann kam eine Mail an den zuständigen Dozenten, in dem sie erklärte, dass ich das Labor aufgeben wolle und was sie (armes Mädchen) denn nun tun solle. Das ganze ohne mein Wissen, hab es erst per Zufall auf Nachfrage erfahren.
Die Liste könnte noch erweitert werden, aber irgendwann muss auch Schluß sein.
Achja, was ich gemacht habe? - Habe im Sinne eines erfolgreichen Studiums bis zum Ende die vorgegebenen Absprachen eingehalten und mich um weitere gekümmert bis zum letzten Teil der Geschichte. Morgen muss ich aber doch endlich mal ein wenig Lernen und werde daher - sofern sie auf die letzte Mail nicht schnell und konstruktiv antwortet - gezwungenermaßen zu dem Dozenten marschieren. Einen Aufschub erbitten für diesen letzten Bericht, den ich dann alleine schreibe. Denn bis Donnerstag (regulärer Abgabetermin) schaff ich so einen Bericht und das Pauken für die Prüfungen simultan nicht mehr.
Gespielt haben (in Brettreihenfolge): Staller, Lather, Zimmermann, Goll und Uwira, Koeller (sic!), Grienitz-Dechau, Günzler. Berichte zu beiden Matches gibt es bereits auf unserer Homepage.
Die deutschen Damen spielen erfolgreich, die Sonne scheint, Montag abend gab es Tito & Tarantula live am Main zu sehen. Eigentlich könnte die Welt so schön sein, wenn nicht auch zeitgleich die Prüfungsphase nach dem wohl (hoffentlich!) anstrengendsten Semester meines ja doch nicht ganz kurzen Hochschullebens anstehen würde.
Und zu all den Prüfungen kommt passend wieder der Stress. Man kommt ja im Bachelor-/Master-System nicht zum Lernen. Für das Leben ohnehin nicht, aber auch kaum noch als Mittel zum stupiden Erreichen von Scheinen (oder neudeutsch: Credit Points).
Morgen gibt es als Krönung dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch die Katharsis in der Posse (Literaturwissenschaftler mögen das mal überlesen haben) 'Lathers Laborpartnerin'.
Nach großem Krach kurz nach Beginn des Semesters - Details spare ich mir an dieser Stelle - basierte unsere Zusammenarbeit nur noch im nötigsten, um eben die Labore in verschiedenen Fächern zu Ende bringen zu können. Selbst dieser Zustand war erst zu erreichen dank eines schlichtenden Gesprächs mit einem Dozenten. In diesem Gespräch wurde fixiert, dass wir bei den Versuchen zusammenarbeiten (geht nicht anders). Die Auswertungen sollten wir abwechselnd vornehmen und diese Aufteilung schriftlich festhalten, damit es auch ja keine Probleme bei der Kommunikation mehr gibt. Kommunikation von ihrer Seite gibt es ohnehin nur noch reaktiv und unfreundlich seitdem.
Hört sich kindisch an? - Ja, dann habt ihr alles richtig verstanden!
Ich habe meiner Laborpartnerin, da wir uns ja vorher 3 Jahre sowohl im Studium als auch privat gut verstanden haben, einige Male angeboten, die Sache mal in Ruhe zu besprechen und zu klären. Ich habe sämtliche nötigen Kontakte per Mail begonnen, auf dass wir wenigstens dieses Semester sauber hinbekommen. Von ihrer Seite kam nix. Bestenfalls mal eine späte Antwort, ob es ihr so gefällt oder nicht. Nun, mit den Prüfungen vor der Brust hat sie 10 Tage nicht auf mehrere Mails reagiert, um mir dann aufzuoktroyieren (Doppelt gemoppelt und falsch, aber es sieht im Schriftbild witzig aus): Mach das, ich mach das, ich hab das gemacht, etc...
Mich würde mal interessieren, was ihr dazu sagt. Oder eher: wie ihr euch in so einer Situation verhalten würdet.
Wer nun glaubt, ich schreibe das aus meiner Sicht und beschönige mein Verhalten, dem sei gleich zugerufen: Ich könnte noch ein paar Knaller anbringen! Wie der Knatsch entstand? Sie hatte 2 Wochen lang partout keine Sekunde Zeit und hat nicht einen Handschlag für einen dieser Laborberichte getan. Das schob sie dann mir in die Schuhe ('Er wollte ihn schreiben'). Dann kam eine Mail an den zuständigen Dozenten, in dem sie erklärte, dass ich das Labor aufgeben wolle und was sie (armes Mädchen) denn nun tun solle. Das ganze ohne mein Wissen, hab es erst per Zufall auf Nachfrage erfahren.
Die Liste könnte noch erweitert werden, aber irgendwann muss auch Schluß sein.
Achja, was ich gemacht habe? - Habe im Sinne eines erfolgreichen Studiums bis zum Ende die vorgegebenen Absprachen eingehalten und mich um weitere gekümmert bis zum letzten Teil der Geschichte. Morgen muss ich aber doch endlich mal ein wenig Lernen und werde daher - sofern sie auf die letzte Mail nicht schnell und konstruktiv antwortet - gezwungenermaßen zu dem Dozenten marschieren. Einen Aufschub erbitten für diesen letzten Bericht, den ich dann alleine schreibe. Denn bis Donnerstag (regulärer Abgabetermin) schaff ich so einen Bericht und das Pauken für die Prüfungen simultan nicht mehr.
Sonntag, 18. Juli 2010
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge...
...genieße ich gerade die Tatsache, dass auch jene beiden Klausuren ('Statistik und Qualitätssicherung' und 'Bildverarbeitung 2/II'), bei denen mein Gefühl keineswegs gut war, bestanden sind.
Ja, nicht nur bestanden, sondern beide sogar mit 2,7. Damit hätte ich unmittelbar nach Abgabe nun wirklich nicht gerechnet. Somit fehlt nur noch die Fertigstellung des Abschlußberichtes zum Projekt ('Particle Tracking') bis Ende des Monats und die Veröffentlichung der Noten der Klausur 'Signalverarbeitung 2'. Letztere wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Bereich 1-2 liegen und ersteres stellt ebenfalls kein ernsthaftes Problem dar, womit das - extrem anstrengende und anspruchsvolle - Semester endlich abgeschlossen wäre.
Das weinende Auge? - Es tränt nur ein wenig, keine Sorge ;-)
Kein passendes Schachturnier in nächster Zeit, nun da ich doch wieder etwas Zeit und Lust hätte. Und (wie immer) zu kurze Ferien bis dann mein berufspraktisches Semester am 11. August bei Merck beginnt.
Aber über diese schmerzlichen Tatsachen werde ich sicher hinwegkommen und sobald ich Freizeit zu Hause nutze, wird es hier auch wieder ein wenig konkreter um Schach gehen.
Ja, nicht nur bestanden, sondern beide sogar mit 2,7. Damit hätte ich unmittelbar nach Abgabe nun wirklich nicht gerechnet. Somit fehlt nur noch die Fertigstellung des Abschlußberichtes zum Projekt ('Particle Tracking') bis Ende des Monats und die Veröffentlichung der Noten der Klausur 'Signalverarbeitung 2'. Letztere wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Bereich 1-2 liegen und ersteres stellt ebenfalls kein ernsthaftes Problem dar, womit das - extrem anstrengende und anspruchsvolle - Semester endlich abgeschlossen wäre.
Das weinende Auge? - Es tränt nur ein wenig, keine Sorge ;-)
Kein passendes Schachturnier in nächster Zeit, nun da ich doch wieder etwas Zeit und Lust hätte. Und (wie immer) zu kurze Ferien bis dann mein berufspraktisches Semester am 11. August bei Merck beginnt.
Aber über diese schmerzlichen Tatsachen werde ich sicher hinwegkommen und sobald ich Freizeit zu Hause nutze, wird es hier auch wieder ein wenig konkreter um Schach gehen.
Dienstag, 13. Juli 2010
Ein Buch, Probleme lösen und Problemlösungen
Mein Gefühl bezüglich der freitäglichen Klausur in Optischer Messtechnik war offenbar völlig falsch.
Heute habe ich vom Dozenten ein Buch samt Karte als Geschenk erhalten, dass mich als besten Absolventen dieser Klausur (Note 1,0) ausweist. Geiles Gefühl!
Dafür liefen die beiden Klausuren 'Statistik und Qualitätssicherung' gestern sowie 'Bildverarbeitung 2/II' heute mehr als bescheiden. In beiden Fächer zähle ich mich normalerweise zu den besten Studenten. Mit etwas Glück habe ich bestanden, die Meinung der anderen ist leider noch viel weniger druckreif...
Aus (schachlich) aktuellem Anlass möchte ich noch etwas äußern. Die Farce - anders kann man es nicht mehr ausdrücken - um unsere Nationalmannschaft geht in die nächste Runde. Zurecht haben neben den großen Schachseiten auch einige Blogger das Thema angeschnitten.
An dieser Stelle sei allgemein die schlichte, aber inhaltsreiche Seite von Losso erwähnt. Mit den Problemen mühe ich mich selbst regelmäßig vergeblich ab, auch wenn mir hier und da eine Idee entfährt. Dieses Mal musste ich aber 'meinen Senf dazu geben' und da ich es hierher nicht stupide kopieren möchte, muss seine lobenswerte Seite verlinkt werden. Ihr findet mich unter den Kommentatoren...
Heute habe ich vom Dozenten ein Buch samt Karte als Geschenk erhalten, dass mich als besten Absolventen dieser Klausur (Note 1,0) ausweist. Geiles Gefühl!
Dafür liefen die beiden Klausuren 'Statistik und Qualitätssicherung' gestern sowie 'Bildverarbeitung 2/II' heute mehr als bescheiden. In beiden Fächer zähle ich mich normalerweise zu den besten Studenten. Mit etwas Glück habe ich bestanden, die Meinung der anderen ist leider noch viel weniger druckreif...
Aus (schachlich) aktuellem Anlass möchte ich noch etwas äußern. Die Farce - anders kann man es nicht mehr ausdrücken - um unsere Nationalmannschaft geht in die nächste Runde. Zurecht haben neben den großen Schachseiten auch einige Blogger das Thema angeschnitten.
An dieser Stelle sei allgemein die schlichte, aber inhaltsreiche Seite von Losso erwähnt. Mit den Problemen mühe ich mich selbst regelmäßig vergeblich ab, auch wenn mir hier und da eine Idee entfährt. Dieses Mal musste ich aber 'meinen Senf dazu geben' und da ich es hierher nicht stupide kopieren möchte, muss seine lobenswerte Seite verlinkt werden. Ihr findet mich unter den Kommentatoren...
Samstag, 10. Juli 2010
Fast alles wunderbar
Die Präsentation des Projektes ist geschafft, die Klausur Optische Messtechnik lief gut. Eine richtig gute Note wird es diesmal leider ziemlich sicher nicht, aber zum Bestehen sollte es reichen - was angesichts von fast keinerlei Zeit zur Klausurvorbereitung ja doch zufriedenstellend wäre...
Heute Abend schießt Miro Klose dann zwei Tore zu einem Rekord für die Ewigkeit. Für Fußballunkundige sei erklärt: Dann hätte er 16 Tore in Weltmeisterschafts-Endrunden geschossen und ich bezweifle, dass diese Marke in den nächsten Jahrzehnten übertroffen wird.
Meine letzten Tipps für diese Weltmeisterschaft:
Deutschland - Uruguay 4-1
Befreit aufgespielt läuft es wieder mit schönem Fußball.
Niederlande - Spanien 0-3
Ich glaube nicht an unsere Nachbarn, wobei ich mir lieber ein spannendes Spiel wünschen würde.
Und damit verabschiede ich mich wieder zu Skripten und Übungen, auf dass die beiden letzten und schwersten Klausuren dieses Semester auch noch überstanden werden.
Heute Abend schießt Miro Klose dann zwei Tore zu einem Rekord für die Ewigkeit. Für Fußballunkundige sei erklärt: Dann hätte er 16 Tore in Weltmeisterschafts-Endrunden geschossen und ich bezweifle, dass diese Marke in den nächsten Jahrzehnten übertroffen wird.
Meine letzten Tipps für diese Weltmeisterschaft:
Deutschland - Uruguay 4-1
Befreit aufgespielt läuft es wieder mit schönem Fußball.
Niederlande - Spanien 0-3
Ich glaube nicht an unsere Nachbarn, wobei ich mir lieber ein spannendes Spiel wünschen würde.
Und damit verabschiede ich mich wieder zu Skripten und Übungen, auf dass die beiden letzten und schwersten Klausuren dieses Semester auch noch überstanden werden.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Guter Auftakt in die Klausurphase
Die beiden ersten - vermutlich leichtesten - Klausuren dieses Semesters sind geschrieben. Am Montag in Signalverarbeitung 2 lief alles wie geschmiert und wenn ich mir nicht allzu viele Rechenfehler geleistet habe, dann ist die 1,0 möglich. Eine gute Note wird es aber definitiv.
Lasertechnik und Photonik gestern lief dann auch sehr zufriedenstellend. Der Dozent hat - wie fast immer - auch direkt im Anschluss korrigiert und die Noten veröffentlicht. 1,3 klingt gut, auch wenn die 1,0 sicherlich möglich war. Dummerweise unterlief mir der ein oder andere Leichtsinnsfehler. Nichtsdestotrotz bin ich zufrieden.
Jetzt wird für die weiteren Prüfungen gelernt und dann heute Abend der Finaleinzug der Deutschen verfolgt.
Lasertechnik und Photonik gestern lief dann auch sehr zufriedenstellend. Der Dozent hat - wie fast immer - auch direkt im Anschluss korrigiert und die Noten veröffentlicht. 1,3 klingt gut, auch wenn die 1,0 sicherlich möglich war. Dummerweise unterlief mir der ein oder andere Leichtsinnsfehler. Nichtsdestotrotz bin ich zufrieden.
Jetzt wird für die weiteren Prüfungen gelernt und dann heute Abend der Finaleinzug der Deutschen verfolgt.
Dienstag, 23. März 2010
Chronik eines langen Wochenendes
Tja, eigentlich sollte das ja schon gestern erscheinen, inklusive der kommentierten Partie vom letzten Mannschaftskampf. Nachdem mein Browser kurz vor Ende des Eintrags aber der Meinung war, er müsse mal abstürzen, kommt beides erst heute und in Häppchen.
Das lange Wochenende begann für mich im Grunde am Mittwoch gegen 13 Uhr. Ich war mit den ersten beiden Teilprüfungen meines Seminars fertig und habe dem Richard mal einen Besuch abgestattet. Das ging dann auch bis in den späten Abend und am nächsten Morgen fiel der Weg zum letzten halben Seminartag schwer. Dennoch war ich nach Abschluß sehr gut gelaunt, hatte ich doch nicht nur eine 1,7 dort abgestaubt, sondern auch - weit wichtiger und unerwarteter - wurde endlich die Note von Signalverarbeitung veröffentlicht. Nein, es hat nicht für 4,0 gereicht...da steht unglaublicherweise eine 2,3. Fragt mich nicht, woher das kommt, ich habe keine Erklärung. ;-)
Dermaßen freudig erregt wurde gleich wieder ein Besuch bei Richard angepeilt.
Am Freitag sah ich dann kurz mal wieder meine eigene Bude. Allerdings nur lange genug, um meinen Tipp abzugeben, zu duschen und nach dem Essen direkt wieder den Weg in die weite Welt anzutreten, diesmal nach Nied. Dort besah ich, was unsere zweite Mannschaft im MTS-4er-Pokal so gegen Bad Soden veranstaltete. Und leider sah ich neben dem 3-1 Sieg auch Bad Sodener Spieler, denen der Begriff Sportsgeist wohl unbekannt sein muss.
Dass es bei Pokalspielen an den Spielabenden selten so still ist, wie etwa bei Mannschaftskämpfen, das sollte jedem bewusst sein. Nach dem Spiel aber die eigene Niederlage auf den Geräuschpegel zu schieben statt einfach während der Partie um Ruhe zu bitten, ist armselig.
Ein Endspiel mit Läufer und falschem Randbauer gegen den König in der Ecke auf Zeit zu spielen ebenso. Insbesondere, wenn man trotz 30 Minuten Restbedenkzeit selbst nicht mitschreibt und die (leider nicht formal korrekte) Remisreklamation des Gegners mit einem Fingerzeig auf die Uhr ablehnt.
Ich spiele für die Mannschaft ja auch nahezu alles auf Gewinn, wenn es nötig ist. Aber sowas sollte man doch Remis geben, auch wenn die Reklamation nicht ganz richtig war (Uhr gedrückt statt Uhr angehalten).
Am Samstag besuchte ich nach Übernachtung bei Oliver dann mit ihm den Griesheimer Ostermarkt und insbesondere den Stand des Griesheimer Schachclubs, wo eine Truppe Kinder ein Blitzturnier austrug. Gegen 15.30 beschlossen wir dann, eine Kneipe zu suchen, um Fußball verfolgen zu können. Wie sich das so gehört, fand sich eine unweit des Bahnhofs mit ausschließlich Adler-Fans in bester Stimmung, obschon gerade das 0-1 fiel als wir eintraten. Der Rest des Spiels war dann unbeschreiblich. Schon beim 1-1 wurde buchstäblich auf den Tischen getanzt, beim Siegtor lagen sich endgültig wildfremde Menschen in den Armen. Einfach nur geil!
Abgerundet wurde der Abend dann im Celtic Garden, um Lauras Geburtstag zu feiern.
Man liest schon heraus, dass ich auch diese Nacht nicht daheim verbrachte, sondern wieder bei Oli schlief. Nachdem die Zeitplanung beim Döner mich knapp die S-Bahn verpassen ließ, beschloss ich nochmals mit auf den Ostermarkt zu kommen. Dort kam dann überraschenderweise GM Thomas Luther vorbei, direkt von seinem Oberligaspiel gegen Steinbach. Die Chance wollte genutzt sein, also blitzte ich noch ordentliche 1,5/4 gegen ihn und verließ die Schachspieler erst nach dem gemeinschaftlichen Fußball. Diesmal weit weniger euphorisch, aber Herthas Sieg gegen Wolfsburg war auch nicht schlecht.
Ab heute geht dann wieder die Uni los, daher folgt die kommentierte Partie erst gegen Abend.
Das lange Wochenende begann für mich im Grunde am Mittwoch gegen 13 Uhr. Ich war mit den ersten beiden Teilprüfungen meines Seminars fertig und habe dem Richard mal einen Besuch abgestattet. Das ging dann auch bis in den späten Abend und am nächsten Morgen fiel der Weg zum letzten halben Seminartag schwer. Dennoch war ich nach Abschluß sehr gut gelaunt, hatte ich doch nicht nur eine 1,7 dort abgestaubt, sondern auch - weit wichtiger und unerwarteter - wurde endlich die Note von Signalverarbeitung veröffentlicht. Nein, es hat nicht für 4,0 gereicht...da steht unglaublicherweise eine 2,3. Fragt mich nicht, woher das kommt, ich habe keine Erklärung. ;-)
Dermaßen freudig erregt wurde gleich wieder ein Besuch bei Richard angepeilt.
Am Freitag sah ich dann kurz mal wieder meine eigene Bude. Allerdings nur lange genug, um meinen Tipp abzugeben, zu duschen und nach dem Essen direkt wieder den Weg in die weite Welt anzutreten, diesmal nach Nied. Dort besah ich, was unsere zweite Mannschaft im MTS-4er-Pokal so gegen Bad Soden veranstaltete. Und leider sah ich neben dem 3-1 Sieg auch Bad Sodener Spieler, denen der Begriff Sportsgeist wohl unbekannt sein muss.
Dass es bei Pokalspielen an den Spielabenden selten so still ist, wie etwa bei Mannschaftskämpfen, das sollte jedem bewusst sein. Nach dem Spiel aber die eigene Niederlage auf den Geräuschpegel zu schieben statt einfach während der Partie um Ruhe zu bitten, ist armselig.
Ein Endspiel mit Läufer und falschem Randbauer gegen den König in der Ecke auf Zeit zu spielen ebenso. Insbesondere, wenn man trotz 30 Minuten Restbedenkzeit selbst nicht mitschreibt und die (leider nicht formal korrekte) Remisreklamation des Gegners mit einem Fingerzeig auf die Uhr ablehnt.
Ich spiele für die Mannschaft ja auch nahezu alles auf Gewinn, wenn es nötig ist. Aber sowas sollte man doch Remis geben, auch wenn die Reklamation nicht ganz richtig war (Uhr gedrückt statt Uhr angehalten).
Am Samstag besuchte ich nach Übernachtung bei Oliver dann mit ihm den Griesheimer Ostermarkt und insbesondere den Stand des Griesheimer Schachclubs, wo eine Truppe Kinder ein Blitzturnier austrug. Gegen 15.30 beschlossen wir dann, eine Kneipe zu suchen, um Fußball verfolgen zu können. Wie sich das so gehört, fand sich eine unweit des Bahnhofs mit ausschließlich Adler-Fans in bester Stimmung, obschon gerade das 0-1 fiel als wir eintraten. Der Rest des Spiels war dann unbeschreiblich. Schon beim 1-1 wurde buchstäblich auf den Tischen getanzt, beim Siegtor lagen sich endgültig wildfremde Menschen in den Armen. Einfach nur geil!
Abgerundet wurde der Abend dann im Celtic Garden, um Lauras Geburtstag zu feiern.
Man liest schon heraus, dass ich auch diese Nacht nicht daheim verbrachte, sondern wieder bei Oli schlief. Nachdem die Zeitplanung beim Döner mich knapp die S-Bahn verpassen ließ, beschloss ich nochmals mit auf den Ostermarkt zu kommen. Dort kam dann überraschenderweise GM Thomas Luther vorbei, direkt von seinem Oberligaspiel gegen Steinbach. Die Chance wollte genutzt sein, also blitzte ich noch ordentliche 1,5/4 gegen ihn und verließ die Schachspieler erst nach dem gemeinschaftlichen Fußball. Diesmal weit weniger euphorisch, aber Herthas Sieg gegen Wolfsburg war auch nicht schlecht.
Ab heute geht dann wieder die Uni los, daher folgt die kommentierte Partie erst gegen Abend.
Samstag, 27. Februar 2010
So ein Tag...
Na, wunderschön wird er hoffentlich noch.Aber es geht schon gut los. Eben habe ich endlich die Note der 'kritischen' Klausur Feinwerktechnik erfahren. 4,0 - bestanden - abhaken.
Gleich muss ich mich dann auf den Weg nach Frankfurt machen, wozu ich einen schwammigen Tipp abgeben möchte: Ein Nieder kommt ins Preisgeld.
Und da bleibt natürlich noch das Auswärtsspiel in Stuttgart, in dem die Eintracht schon wieder ein langweiliges 0-0 produziert, was mich völlig zufriedenstellen würde.
Gleich muss ich mich dann auf den Weg nach Frankfurt machen, wozu ich einen schwammigen Tipp abgeben möchte: Ein Nieder kommt ins Preisgeld.
Und da bleibt natürlich noch das Auswärtsspiel in Stuttgart, in dem die Eintracht schon wieder ein langweiliges 0-0 produziert, was mich völlig zufriedenstellen würde.
Dienstag, 16. Februar 2010
Die große 'I can walk' - Party
Schon kurze Zeit nach meinem Knorpelschaden, als ich noch gezwungenermaßen den ganzen Tag im Bett lag und gegen die Langeweile kämpfte, fasste ich einen Entschluss. Sobald ich wieder auf den Beinen bin, werde ich nicht nur einen Tag, nicht nur ein Wochenende, sondern mindestens eine ganze Woche ausgiebig feiern und nachholen, was ich verpasst habe oder haben könnte. Ein Begriff für diesen Plan war schnell gefunden: Die 'I can walk' -Party. Am Rande sei erwähnt, dass gleich zwei Personen völlig unabhängig voneinander 'Alc'n'walk' verstanden haben. Woran das wohl liegen könnte?!
Mehrfach musste ich anvisierte Termine wieder hinausschieben. In der kurzen vorlesungsfreien Zeit um Weihnachten und Silvester war ich mir ohne Krücken noch nicht sicher genug und dann stand das Semesterende mit viel Stress vor der Tür.
Jetzt endlich kann ich sicher kleinere Strecken ohne die 'Stelzen' bewältigen - zu Hause stehen sie nur in der Ecke - und habe viel Zeit. Viel Zeit, aber noch nicht wirklich viel vor. Also: Wer Lust hat, irgendwas zu unternehmen, der möge sich bei mir melden!
Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich schon sicher sagen könnte, dass ich bis Mitte März Herr über meine Zeit bin, aber leider lassen noch immer drei Prüfungsergebnisse auf sich warten. Für die Einteilung der Freizeit relevant ist dabei vor allem die Feinwerktechnik, bei der ich mir leider nicht sicher bin, ob nicht eventuell eine Nachklausur und das zugehörige Vorbereiten auf selbige auf mich wartet.
Die bisher veröffentlichten Ergebnisse sind aber bestens: Bei Mathematik III habe ich eine 2,0 abgestaubt, in Physik III gar eine 1,7.
Mehrfach musste ich anvisierte Termine wieder hinausschieben. In der kurzen vorlesungsfreien Zeit um Weihnachten und Silvester war ich mir ohne Krücken noch nicht sicher genug und dann stand das Semesterende mit viel Stress vor der Tür.
Jetzt endlich kann ich sicher kleinere Strecken ohne die 'Stelzen' bewältigen - zu Hause stehen sie nur in der Ecke - und habe viel Zeit. Viel Zeit, aber noch nicht wirklich viel vor. Also: Wer Lust hat, irgendwas zu unternehmen, der möge sich bei mir melden!
Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich schon sicher sagen könnte, dass ich bis Mitte März Herr über meine Zeit bin, aber leider lassen noch immer drei Prüfungsergebnisse auf sich warten. Für die Einteilung der Freizeit relevant ist dabei vor allem die Feinwerktechnik, bei der ich mir leider nicht sicher bin, ob nicht eventuell eine Nachklausur und das zugehörige Vorbereiten auf selbige auf mich wartet.
Die bisher veröffentlichten Ergebnisse sind aber bestens: Bei Mathematik III habe ich eine 2,0 abgestaubt, in Physik III gar eine 1,7.
Freitag, 12. Februar 2010
Endlich Ferien!
Gestern habe ich die letzte Klausur für dieses Semester hinter mich gebracht: Physik III. Das lief wie geschmiert, abgesehen von ein paar wenigen Punkten, die ich jetzt schon weiß. Vergessen, ein minus in den Taschenrechner zu tippen etwa...
Egal, endlich ist es vorbei. Ich rechne mit einer Note im Bereich 2,0. Das hätte ich mir zwei Tage vor der Klausur noch kaum zugetraut. Morgen geht es dann nach Bickenbach, ein bisschen Schnellschach spielen. Und wie immer an dieser Stelle natürlich mein Tipp zum sonntäglichen Bundesligageschehen: Die Eintracht trennt sich von Freiburg 1-1, weil sie erst nach Rückstand einen Weg durch die Freiburger Abwehr findet. Torschütze: Altintop.
Egal, endlich ist es vorbei. Ich rechne mit einer Note im Bereich 2,0. Das hätte ich mir zwei Tage vor der Klausur noch kaum zugetraut. Morgen geht es dann nach Bickenbach, ein bisschen Schnellschach spielen. Und wie immer an dieser Stelle natürlich mein Tipp zum sonntäglichen Bundesligageschehen: Die Eintracht trennt sich von Freiburg 1-1, weil sie erst nach Rückstand einen Weg durch die Freiburger Abwehr findet. Torschütze: Altintop.
Montag, 8. Februar 2010
Et lüpt!
Mathe III war klasse. Bestanden in jedem Fall, je nach Menge meiner Rechenfehler sollte es so zwischen einer guten 2 und einer 3 rauskommen. Und meine Eintracht gestern...einfach nur geil, leider konnte ich ausnahmsweise vor lauter Fouriertransformationen, Singulärwertzerlegungen, Differentialgleichungen und ähnlichem nur den Ticker verfolgen. Jetzt gilt es noch Physik zu lernen. Ab morgen. Heute Bier. Prost!
Freitag, 5. Februar 2010
Vier gewinnt!
Es wird wohl kaum jemanden geben, der das Spiel 'Vier gewinnt' nicht schonmal gesehen hat.
Im Bildungswesen haben die zwei Worte noch eine weitere Bedeutung.
Gestern habe ich in der Klausur Signalverarbeitung sicher keine Lorbeeren verdient, aber es sollte doch sicher reichen, mit ein wenig Glück ist es gar besser als eine 4.
Heute dagegen ( Feinwerktechnik) lief es denkbar schlecht. Sieben von zehn Aufgaben konnte ich in kürzester Zeit und ohne Probleme lösen, das sollten hoffentlich 50 von 60 möglichen Punkten sein. Es sollten sehr dringend 50 sein, denn zu den restlichen drei Aufgaben (insgesamt 40 Punkte) fehlten mir schlichtweg die passenden Formeln. Ausgerechnet die beiden Vorlesungen, zu denen ich keine Aufzeichnungen hatte und zu spät bemerkte, dass ich sie nicht habe, fragt er so stark gewichtet ab. Ein paar Werte in Formeln einsetzen und in den Taschenrechner tippen, wären doch geschenkte Punkte....
Das Wochenende werde ich zum Rechnen verwenden, da montags morgens Mathe III ansteht. Aus diesem Grund schon jetzt mein Fußball-Tipp: Dortmund fertigt die Eintracht 3-0 ab, auch wenn ich natürlich anderes hoffe.
Im Bildungswesen haben die zwei Worte noch eine weitere Bedeutung.
Gestern habe ich in der Klausur Signalverarbeitung sicher keine Lorbeeren verdient, aber es sollte doch sicher reichen, mit ein wenig Glück ist es gar besser als eine 4.
Heute dagegen ( Feinwerktechnik) lief es denkbar schlecht. Sieben von zehn Aufgaben konnte ich in kürzester Zeit und ohne Probleme lösen, das sollten hoffentlich 50 von 60 möglichen Punkten sein. Es sollten sehr dringend 50 sein, denn zu den restlichen drei Aufgaben (insgesamt 40 Punkte) fehlten mir schlichtweg die passenden Formeln. Ausgerechnet die beiden Vorlesungen, zu denen ich keine Aufzeichnungen hatte und zu spät bemerkte, dass ich sie nicht habe, fragt er so stark gewichtet ab. Ein paar Werte in Formeln einsetzen und in den Taschenrechner tippen, wären doch geschenkte Punkte....
Das Wochenende werde ich zum Rechnen verwenden, da montags morgens Mathe III ansteht. Aus diesem Grund schon jetzt mein Fußball-Tipp: Dortmund fertigt die Eintracht 3-0 ab, auch wenn ich natürlich anderes hoffe.
Dienstag, 2. Februar 2010
Mein eigenes Bildverarbeitungsprogramm
So, heute habe ich dann mein Programmierprojekt endlich abgegeben. Und da ich schon ein bißchen stolz auf das Erreichte bin, möchte ich es auch herzeigen. Es ist vollkommen funktionstüchtig und auf meinem eigenen Mist gewachsen, daher bin ich unschlüßig, was ich genau zeigen soll. Aus diesem Grund habe ich mich entschloßen, einfach mal die Funktionalitäten und das Design zu erklären. Dann darf jeder Wünsche äußern, welche Funktion denn mal in Aktion präsentiert werden soll, ich werde das dann zügig anfügen.

Hier sieht man zunächst das, was der Anwender sieht. Geladen ist mein liebstes Testbild, der nette Löwe. Links oben im Bild sieht man bereits die Lupe, die wahlweise mit/ohne Rahmen und mit/ohne Interpolation via Rechtsklick auf ein Bild aktiviert werden kann und dann einen Ausschnitt 2-fach oder 4-fach vergrößert darstellt. Natürlich kann sie mit der Maus über das gesamte Bild bewegt werden.
Unten in der Statusbar steht von links nach rechts: Der Name der gerade angezeigten Bilddatei, das Format des Bildes, die Größe des Bildes in Pixeln, die Koordinaten der Mausposition sowie die Pixelwerte an der Mausposition.
Über dem Bild sieht man einen Tab mit dem Namen des Bildes. Hier können natürlich auch mehrere stehen, wenn man ein Bild bearbeitet oder mehrere geladen hat.

Neben 'Bild laden' und 'Bild speichern' stehen eine Reihe weiterer Bildverarbeitungsoperationen zur Verfügung - zu nahezu allen verschiedene Optionen. Durch die interne Verarbeitung in einem eigenen Bildformat könnten auch problemlos alle gängigen Formate schnell implementiert werden. Das ist bisher noch nicht getan, denn es wäre im wesentlichen nur Kopieren von OpenSource-Code. Wichtiger waren mir und dem Dozenten die Funktionalitäten, die man hier sehen kann.
In kurzen Worten zu dem, was auf Wunsch passiert:
Zeitmessung aktiviert/deaktiviert die Messung der Zeit, die für eine Operation nötig war.
Maske ändern ermöglicht dem Benutzer, verschiedene Größen auszuwählen.
2 Threads und Separierte Filter beschleunigen die unter Bearbeiten aufgeführten Berechnungen (und zwar deutlich!).
Invertieren kehrt die Grauwerte oder Farben eines Bildes um.
Binarisieren ermöglicht per Schieberegler mit Live-Vorschau eine Reduktion der Grauwerte zu Schwarz-Weiss (binär), funktioniert aber auch für RGB-Bilder, was witzige Effekte hervorruft, wenn das ganze für 3 einzelne Farbkanäle angewandt wird.
8Bit-Testbild und 24-Bit-Testbild erzeugen sinusoidale Testbilder des jeweiligen Formats. Histogramm zeigt die Grauwertverteilung respektive die Verteilung innerhalb der einzelnen Farbkanäle an. Konvertiere 24Bit->8Bit erklärt sich selbst, ein Farbbild wird zu einem Grauwertbild umgerechnet, das für das menschliche Auge möglichst identisch aussieht. Die anderen Operation sind typische (einfache) Filter, mit denen man Bilder bearbeiten kann.
So, dann hoffe ich auf detaillierte und zahlreiche Wünsche, was ich denn noch zeigen soll und darf...;-)

Hier sieht man zunächst das, was der Anwender sieht. Geladen ist mein liebstes Testbild, der nette Löwe. Links oben im Bild sieht man bereits die Lupe, die wahlweise mit/ohne Rahmen und mit/ohne Interpolation via Rechtsklick auf ein Bild aktiviert werden kann und dann einen Ausschnitt 2-fach oder 4-fach vergrößert darstellt. Natürlich kann sie mit der Maus über das gesamte Bild bewegt werden.
Unten in der Statusbar steht von links nach rechts: Der Name der gerade angezeigten Bilddatei, das Format des Bildes, die Größe des Bildes in Pixeln, die Koordinaten der Mausposition sowie die Pixelwerte an der Mausposition.
Über dem Bild sieht man einen Tab mit dem Namen des Bildes. Hier können natürlich auch mehrere stehen, wenn man ein Bild bearbeitet oder mehrere geladen hat.


Neben 'Bild laden' und 'Bild speichern' stehen eine Reihe weiterer Bildverarbeitungsoperationen zur Verfügung - zu nahezu allen verschiedene Optionen. Durch die interne Verarbeitung in einem eigenen Bildformat könnten auch problemlos alle gängigen Formate schnell implementiert werden. Das ist bisher noch nicht getan, denn es wäre im wesentlichen nur Kopieren von OpenSource-Code. Wichtiger waren mir und dem Dozenten die Funktionalitäten, die man hier sehen kann.
In kurzen Worten zu dem, was auf Wunsch passiert:
Zeitmessung aktiviert/deaktiviert die Messung der Zeit, die für eine Operation nötig war.
Maske ändern ermöglicht dem Benutzer, verschiedene Größen auszuwählen.
2 Threads und Separierte Filter beschleunigen die unter Bearbeiten aufgeführten Berechnungen (und zwar deutlich!).
Invertieren kehrt die Grauwerte oder Farben eines Bildes um.
Binarisieren ermöglicht per Schieberegler mit Live-Vorschau eine Reduktion der Grauwerte zu Schwarz-Weiss (binär), funktioniert aber auch für RGB-Bilder, was witzige Effekte hervorruft, wenn das ganze für 3 einzelne Farbkanäle angewandt wird.
8Bit-Testbild und 24-Bit-Testbild erzeugen sinusoidale Testbilder des jeweiligen Formats. Histogramm zeigt die Grauwertverteilung respektive die Verteilung innerhalb der einzelnen Farbkanäle an. Konvertiere 24Bit->8Bit erklärt sich selbst, ein Farbbild wird zu einem Grauwertbild umgerechnet, das für das menschliche Auge möglichst identisch aussieht. Die anderen Operation sind typische (einfache) Filter, mit denen man Bilder bearbeiten kann.
So, dann hoffe ich auf detaillierte und zahlreiche Wünsche, was ich denn noch zeigen soll und darf...;-)
Montag, 25. Januar 2010
Möp
Möp kann sehr viel bedeuten. 'Ja', 'Nein', 'Vielleicht', 'Sicher doch!', 'Du Nase!', 'Oweia!', 'Kein Kommentar.' und noch vieles mehr. Abhängig von Situation, Betonung, Gestik und Mimik könnte es Sprachbarrieren überwinden.
Möp kann einen Eindruck vermitteln. Den zur Verpflichtung von Ricardo Clark durch Eintracht Frankfurt zum Beispiel. Ich kenne den Spieler bisher nur aus Zeitungsartikeln, aber nach dem Tritt vom bösen Wolf (Alexander, Defensivpieler des 1. FC Nürnberg) gegen Pirmin Schwegler und der vorhergehenden Verletzung von Bajramovic könnte er uns vielleicht nützlich sein. Ich weiß es nicht. Die Experten sagen da: 'Schau mer ma'.
Möp kann eine Gefühlslage für andere zugänglich machen. Ich wollte ja noch vor dem Auswärtsspiel am Samstag ein 2-2 tippen, auch wenn ich auf mehr gehofft hatte. So ging weder Wunsch noch Tipp in Erfüllung.
...und Möp kann auch sehr frustrierend sein. Beim Fachgespräch in Signalverarbeitung heute morgen habe ich die berühmte Arschkarte gezogen. Eingeteilt in die erste Gruppe bedeutete nicht nur früh aufstehen, sondern auch mit noch nicht justierten Geräten arbeiten müssen. So gingen von 30 Minuten Prüfungszeit ca. 10-15 in die Binsen, während ich das Oszilloskop richtig einstellte. Mangels Zeit habe ich dann noch 2 weitere völlig unnötige Fehler begangen und mit 78/100 Punkten abgeschlossen. Die Kommilitonen, denen ich am Abend zuvor noch die Feinheiten erklärt hatte, haben allesamt 90 bis 100 erreicht.
Bis spätestens nächste Woche werde ich dann mal ein paar Impressionen meines Programmierprojekts hier zeigen. Ein voll funktionsfähiges Bildverarbeitungsprogramm, das allein auf meinem Mist gewachsen ist, und nur noch etwas Feinschliff bedarf.
Für den Augenblick habe ich eine kleine Knobelaufgabe an die Leser. Woher stammt denn das geflügelte Wort von der 'Arschkarte'?
Möp kann einen Eindruck vermitteln. Den zur Verpflichtung von Ricardo Clark durch Eintracht Frankfurt zum Beispiel. Ich kenne den Spieler bisher nur aus Zeitungsartikeln, aber nach dem Tritt vom bösen Wolf (Alexander, Defensivpieler des 1. FC Nürnberg) gegen Pirmin Schwegler und der vorhergehenden Verletzung von Bajramovic könnte er uns vielleicht nützlich sein. Ich weiß es nicht. Die Experten sagen da: 'Schau mer ma'.
Möp kann eine Gefühlslage für andere zugänglich machen. Ich wollte ja noch vor dem Auswärtsspiel am Samstag ein 2-2 tippen, auch wenn ich auf mehr gehofft hatte. So ging weder Wunsch noch Tipp in Erfüllung.
...und Möp kann auch sehr frustrierend sein. Beim Fachgespräch in Signalverarbeitung heute morgen habe ich die berühmte Arschkarte gezogen. Eingeteilt in die erste Gruppe bedeutete nicht nur früh aufstehen, sondern auch mit noch nicht justierten Geräten arbeiten müssen. So gingen von 30 Minuten Prüfungszeit ca. 10-15 in die Binsen, während ich das Oszilloskop richtig einstellte. Mangels Zeit habe ich dann noch 2 weitere völlig unnötige Fehler begangen und mit 78/100 Punkten abgeschlossen. Die Kommilitonen, denen ich am Abend zuvor noch die Feinheiten erklärt hatte, haben allesamt 90 bis 100 erreicht.
Bis spätestens nächste Woche werde ich dann mal ein paar Impressionen meines Programmierprojekts hier zeigen. Ein voll funktionsfähiges Bildverarbeitungsprogramm, das allein auf meinem Mist gewachsen ist, und nur noch etwas Feinschliff bedarf.
Für den Augenblick habe ich eine kleine Knobelaufgabe an die Leser. Woher stammt denn das geflügelte Wort von der 'Arschkarte'?
Donnerstag, 21. Januar 2010
Der nächste Haken
Das Semester neigt sich dem Ende zu. Allerorts Studenten im Prüfungsfieber, da neigt man doch dazu, das Positive besonders hervorzuheben.
Heute war die letzte Übungseinheit vor dem Fachgespräch in Signalverarbeitung angesetzt. Also mal wieder das ungeliebte Stecken von Schaltungen nach Vorgaben inklusive der nötigen Berechnungen und Messungen. Man liest sicher schon heraus, dass es sich um eines meiner Lieblingsfächer handelt. ;-)
Es lief aber sehr gut, mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich am Montag bestehen werde und mit etwas Glück ist sogar eine ordentliche Note möglich. Hauptsache, es ist bald vorbei...
Am Nachmittag dann Labor Bildverarbeitung. Das heißt im Klartext: Problemstellungen der Bildverarbeitung in Programmcode umsetzen. Unangenehmerweise nicht in gewohntem C++, sondern in der seltenen Sprache IDL. Und so mächtig sie auch sein mag, so schwer ist sie manchmal zu handhaben. Egal, denn auch dieses Labor ist für dieses Semester beendet. Da es nur mit bestanden/nicht bestanden gewertet wird, kann ich mich auch nicht über verschenkte Punkte ärgern.
Über das Wochenende werde ich dann mein Programmierprojekt fertigschreiben, das nächsten Freitag abgegeben werden muss und dann kommen die Klausuren. Der Berg an zu erfüllenden Studienleistungen wird kleiner, juhu!
Heute war die letzte Übungseinheit vor dem Fachgespräch in Signalverarbeitung angesetzt. Also mal wieder das ungeliebte Stecken von Schaltungen nach Vorgaben inklusive der nötigen Berechnungen und Messungen. Man liest sicher schon heraus, dass es sich um eines meiner Lieblingsfächer handelt. ;-)
Es lief aber sehr gut, mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich am Montag bestehen werde und mit etwas Glück ist sogar eine ordentliche Note möglich. Hauptsache, es ist bald vorbei...
Am Nachmittag dann Labor Bildverarbeitung. Das heißt im Klartext: Problemstellungen der Bildverarbeitung in Programmcode umsetzen. Unangenehmerweise nicht in gewohntem C++, sondern in der seltenen Sprache IDL. Und so mächtig sie auch sein mag, so schwer ist sie manchmal zu handhaben. Egal, denn auch dieses Labor ist für dieses Semester beendet. Da es nur mit bestanden/nicht bestanden gewertet wird, kann ich mich auch nicht über verschenkte Punkte ärgern.
Über das Wochenende werde ich dann mein Programmierprojekt fertigschreiben, das nächsten Freitag abgegeben werden muss und dann kommen die Klausuren. Der Berg an zu erfüllenden Studienleistungen wird kleiner, juhu!
Freitag, 15. Januar 2010
Zum Rückrundenstart
Die Schachligen lassen diesmal dem Fußball den Vortritt, während die Rückrunde im Studium schon lange begonnen hat. Gestern hatte ich das abschließende Fachgespräch für das Labor Physik. Am Ende steht da nun eine 2,0. Damit bin ich zufrieden. Angesichts der näherrückenden Klausurphase bin ich aber auch einfach froh um jede Kleinigkeit, die erledigt und abgehakt ist.
Jetzt aber zum Fußball. Insgesamt ging die Winterpause gut los. Die Vertragsverlängerung von Alex Meier freut mich ungemein, im Gegensatz zu einigen anderen Fans schätze ich ihn sehr. Markus Steinhöfer ausleihen an Kaiserslautern kann ich auch nur gutheißen. Er kam fast gar nicht zum Zuge, ist aber noch jung und soll sich dort entwickeln. Wenn er im Spiel auch nur halb so gut wird wie seine Standards jetzt schon sind, dann kann er uns noch richtig Freude machen. Leider gab es dann (man muss fast schon einfügen: wieder einmal) eine kurze Aufführung von "Die Diva am Main", Teil X. In den Hauptrollen diesmal Trainer Michael und Boss Heribert. In meinen Augen war das, was da von unserem Trainer kolportiert wurde, absolut inakzeptabel. Umso verwunderlicher, dass kurz darauf wieder alles im Lot gewesen sein soll. Entweder kam da über die Medien einiges ganz falsch an oder es hat intern so gekracht, dass jetzt wirklich Ruhe ist. Anders kann man das eigentlich nicht erklären.
Zurück zum sportlichen: Morgen fegt die Eintracht dann die noch nicht richtig eingespielten Bremer, deren Technikern es auch viel zu kalt ist, vom Feld. Falls es nicht wieder frühe Gegentore hagelt und sich alles anders herum entwickelt...
In zwei Wochen steht dann endlich wieder fröhliches Figurenrücken an und so ganz ist zumindest meine Hoffnung noch nicht verschwunden. Mit einem perfekten Rest der Saison wäre möglicherweise noch was drin in Sachen Aufstieg. Schlechter als 8-0 Mannschaftspunkte und viele Brettpunkte dürften wir aber nun wirklich nicht mehr spielen. Für alle Schachfreunde, die bis dahin den Entzug nicht ertragen, läuft ab morgen dann Wijk an Zee.
Achja, mein Tipp für das Spiel Frankfurt - Bremen: 2-1. Das ist statistisch das häufigste Ergebnis im Fußball und für Bremen mag ich es nicht tippen. ;-)
Jetzt aber zum Fußball. Insgesamt ging die Winterpause gut los. Die Vertragsverlängerung von Alex Meier freut mich ungemein, im Gegensatz zu einigen anderen Fans schätze ich ihn sehr. Markus Steinhöfer ausleihen an Kaiserslautern kann ich auch nur gutheißen. Er kam fast gar nicht zum Zuge, ist aber noch jung und soll sich dort entwickeln. Wenn er im Spiel auch nur halb so gut wird wie seine Standards jetzt schon sind, dann kann er uns noch richtig Freude machen. Leider gab es dann (man muss fast schon einfügen: wieder einmal) eine kurze Aufführung von "Die Diva am Main", Teil X. In den Hauptrollen diesmal Trainer Michael und Boss Heribert. In meinen Augen war das, was da von unserem Trainer kolportiert wurde, absolut inakzeptabel. Umso verwunderlicher, dass kurz darauf wieder alles im Lot gewesen sein soll. Entweder kam da über die Medien einiges ganz falsch an oder es hat intern so gekracht, dass jetzt wirklich Ruhe ist. Anders kann man das eigentlich nicht erklären.
Zurück zum sportlichen: Morgen fegt die Eintracht dann die noch nicht richtig eingespielten Bremer, deren Technikern es auch viel zu kalt ist, vom Feld. Falls es nicht wieder frühe Gegentore hagelt und sich alles anders herum entwickelt...
In zwei Wochen steht dann endlich wieder fröhliches Figurenrücken an und so ganz ist zumindest meine Hoffnung noch nicht verschwunden. Mit einem perfekten Rest der Saison wäre möglicherweise noch was drin in Sachen Aufstieg. Schlechter als 8-0 Mannschaftspunkte und viele Brettpunkte dürften wir aber nun wirklich nicht mehr spielen. Für alle Schachfreunde, die bis dahin den Entzug nicht ertragen, läuft ab morgen dann Wijk an Zee.
Achja, mein Tipp für das Spiel Frankfurt - Bremen: 2-1. Das ist statistisch das häufigste Ergebnis im Fußball und für Bremen mag ich es nicht tippen. ;-)
Dienstag, 22. Dezember 2009
Erfreulicher Jahresabschluß
Silvester lässt noch auf sich warten, aber seit gerade eben ist endlich das Jahr an der Uni für mich beendet.
Als letzte Tat habe ich das Labor in 'Feinwerktechnik' für dieses Semester erfolgreich abgeschlossen. Nie wieder technisches Zeichnen, mehr als ein paar Grundkenntnisse werde ich später ziemlich sicher auch nicht brauchen. Somit Leistung zwei erfüllt.
Leistung Nummer eins war die Klausur, über die ich schon berichtet hatte. Endlich ist auch hier Gewissheit da und ich stehe mit 2,0 in der Notenliste. Da war sicher die 1,0 drin, aber im nachhinein bin ich doch recht zufrieden.
Dann steht noch Leistung drei aus, die ich morgen vollbringen werde. Ein Bildverarbeitungsprogramm, das vollständig von mir programmiert wurde, noch ins Reine bringen. Eine Funktionalität macht noch nicht das, was sie soll. Und mein persönlicher Anspruch wäre mindestens noch eine weitere zusätzlich einzubinden. Außerdem fehlen noch jegliche Kommentare. Morgen also nochmal klotzen (bis Mitternacht darf per E-Mail abgegeben werden) und dann die Feiertage genießen.
Trotz der anstehenden Aufgabe werde ich aber auf jeden Fall morgen noch ein schachliches Leckerli veröffentlichen. Vermutlich im Laufe des Abends, wenn die Arbeit getan ist.
Als letzte Tat habe ich das Labor in 'Feinwerktechnik' für dieses Semester erfolgreich abgeschlossen. Nie wieder technisches Zeichnen, mehr als ein paar Grundkenntnisse werde ich später ziemlich sicher auch nicht brauchen. Somit Leistung zwei erfüllt.
Leistung Nummer eins war die Klausur, über die ich schon berichtet hatte. Endlich ist auch hier Gewissheit da und ich stehe mit 2,0 in der Notenliste. Da war sicher die 1,0 drin, aber im nachhinein bin ich doch recht zufrieden.
Dann steht noch Leistung drei aus, die ich morgen vollbringen werde. Ein Bildverarbeitungsprogramm, das vollständig von mir programmiert wurde, noch ins Reine bringen. Eine Funktionalität macht noch nicht das, was sie soll. Und mein persönlicher Anspruch wäre mindestens noch eine weitere zusätzlich einzubinden. Außerdem fehlen noch jegliche Kommentare. Morgen also nochmal klotzen (bis Mitternacht darf per E-Mail abgegeben werden) und dann die Feiertage genießen.
Trotz der anstehenden Aufgabe werde ich aber auf jeden Fall morgen noch ein schachliches Leckerli veröffentlichen. Vermutlich im Laufe des Abends, wenn die Arbeit getan ist.
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Die Geschwister Leichtigkeit und Leichtsinn
So könnte man meine Leistung bei der heutigen Klausur beschreiben. Alles verstanden, alle Aufgaben erfüllt und trotzdem wird es wohl knapp werden mit der erhofften sehr guten Note.
Schon direkt nach Beendigung habe ich - wie so oft - nach Rücksprache mit meinen Kommilitonen einige Flüchtigkeitsfehler festgestellt. Nun heisst es also wieder mal warten und bangen, was am Ende herauskommt.
Worum dreht es sich bei einem so 'exotischen' Fach wie Bildverarbeitung? Dazu mal ein paar typische Fragestellungen aus der Klausur mit Kommentaren zu meiner Leistung. Sollte jemand das Fach-Chinesisch verstehen oder sich für irgendeinen Teil interessieren, erkläre ich es auch gerne genauer.....verstanden hab ich es ja! ;-)
1. Ein Bild mit Pillen: halb rot, halb gelb. Wie kann man aus den Farbinformationen die Pillen sicher vom Hintergrund unterscheiden? Wie erkennt man, welche Seite rot, welche gelb ist? Und das ganze dann bitte in Programm-Code gepackt. Hier hab ich den Befehl 'load_png' verwendet, er lautet aber 'read_png'. Mannmann!
2. Die Grauwerte eines kleinen Bildes sind abgebildet. Wir sollten daraus den Histogrammvektor, das kumulierte Häufigkeitsarray und eine Look-Up-Table für einen Histogrammausgleich angeben. Öde Rechnerei, aber geschenkte Punkte.
3. Ein Bild soll um den Winkel 53.13 Grad gedreht werden, Abbildungsvorschrift angegeben und ein Grauwert mittels bilinearer Interpolation berechnet werden. Rechenarbeit, aber ansonsten auch geschenkte Punkte.
4. Zu einem kleinen Bild soll eine Coocurrence-Matrix erstellt werden und mit deren Hilfe der Kontrast berechnet werden. Wiederum Pillepalle, wenn man denn nicht durch einen falsch abgeschriebenen Nenner teilt.
5. Zu einem vorgegebenen Template soll eine 'einigermaßen passende' Stelle im Bild gefunden und die Kovarianz von Bildausschnitt und Template berechnet werden. Auch nicht schwer.
6. In einem Bild sind Objekte nach 4er- und 8er-Nachbarschaft zu suchen, jeweils die Eulerzahl anzugeben und minimaler sowie maximaler Feret-Durchmesser. Das sind Dinge, die man in 10 Minuten einem Zweitklässler erklären kann, aber ich Nase habe natürlich auch hier noch einen Fehler eingebaut. Bis 10 zählen ist schon schwer...
So, jetzt trink ich erstmal ein kühles Weizen, leg die Füße hoch und verfolge noch ein bisschen das Schach in London. Prost!
Schon direkt nach Beendigung habe ich - wie so oft - nach Rücksprache mit meinen Kommilitonen einige Flüchtigkeitsfehler festgestellt. Nun heisst es also wieder mal warten und bangen, was am Ende herauskommt.
Worum dreht es sich bei einem so 'exotischen' Fach wie Bildverarbeitung? Dazu mal ein paar typische Fragestellungen aus der Klausur mit Kommentaren zu meiner Leistung. Sollte jemand das Fach-Chinesisch verstehen oder sich für irgendeinen Teil interessieren, erkläre ich es auch gerne genauer.....verstanden hab ich es ja! ;-)
1. Ein Bild mit Pillen: halb rot, halb gelb. Wie kann man aus den Farbinformationen die Pillen sicher vom Hintergrund unterscheiden? Wie erkennt man, welche Seite rot, welche gelb ist? Und das ganze dann bitte in Programm-Code gepackt. Hier hab ich den Befehl 'load_png' verwendet, er lautet aber 'read_png'. Mannmann!
2. Die Grauwerte eines kleinen Bildes sind abgebildet. Wir sollten daraus den Histogrammvektor, das kumulierte Häufigkeitsarray und eine Look-Up-Table für einen Histogrammausgleich angeben. Öde Rechnerei, aber geschenkte Punkte.
3. Ein Bild soll um den Winkel 53.13 Grad gedreht werden, Abbildungsvorschrift angegeben und ein Grauwert mittels bilinearer Interpolation berechnet werden. Rechenarbeit, aber ansonsten auch geschenkte Punkte.
4. Zu einem kleinen Bild soll eine Coocurrence-Matrix erstellt werden und mit deren Hilfe der Kontrast berechnet werden. Wiederum Pillepalle, wenn man denn nicht durch einen falsch abgeschriebenen Nenner teilt.
5. Zu einem vorgegebenen Template soll eine 'einigermaßen passende' Stelle im Bild gefunden und die Kovarianz von Bildausschnitt und Template berechnet werden. Auch nicht schwer.
6. In einem Bild sind Objekte nach 4er- und 8er-Nachbarschaft zu suchen, jeweils die Eulerzahl anzugeben und minimaler sowie maximaler Feret-Durchmesser. Das sind Dinge, die man in 10 Minuten einem Zweitklässler erklären kann, aber ich Nase habe natürlich auch hier noch einen Fehler eingebaut. Bis 10 zählen ist schon schwer...
So, jetzt trink ich erstmal ein kühles Weizen, leg die Füße hoch und verfolge noch ein bisschen das Schach in London. Prost!
Sonntag, 6. Dezember 2009
Heute vor...
Keine Sorge, das wird keine Nikolausgeschichte! :-)
Heute vor genau 40 Jahren fand das Altamont Festival statt. Es sollte den Gedanken von Woodstock auch auf der geografisch gegenüberliegenden Seite der USA verwirklichen. Während des Auftritts der Rolling Stones gab es aber einen traurigen Zwischenfall: Ein junger Afroamerikaner wurde von einem Ordner tödlich verletzt und somit endeten die 60er Jahre und die sie prägende Hippie-Bewegung tragisch schon einige Woche vor dem kalendarischen Beginn der 70er.
Weil ich ja niemandem am ersten Advent schlechte Stimmung wünsche, gibt es aber auch positives zu berichten, und zwar aus der Gegenwart. Die Eintracht hat das Derby gegen Mainz mit 2-0 gewonnen, die Prognosen von Revilo und mir zeugten also von wahrem Sachverstand :-)
Kaiserslautern hat ebenfalls gewonnen, da lief das Pauken gestern in bester Atmosphäre ab und wir sind nun auch eine Menge Erkenntnisse reicher. Im wesentlichen bleiben nur zwei Fragen:
...und weil ich ja so gerne auf Zeit spiele und mich noch ein paar Augenblicke mehr vor meinen Übungen, Laborberichten und verwandten Monstern verstecken möchte...
...und weil der Überschrift ja vollends Genüge getan werden will, habe ich noch ein kleines schachliches Häppchen für den sonntäglichen Kaffee aus der Mottenkiste gekramt.

Heute vor...etwas mehr als 3 Jahren gespielt in der französischen Liga gegen Denis Schall.
Die Partie ist nach kompliziertem Kampf so gut wie entschieden, aber wie erzielt Schwarz nach 47.Ka3 Fortschritte? Ich weiss nicht mehr, ob ich damals am Brett die ästhetisch wertvolle beste Abwicklung gesehen hatte. Ich denke eher nicht. In der Partie folgte übrigens 47.Ta3 und Schwarz gewann.
Heute vor genau 40 Jahren fand das Altamont Festival statt. Es sollte den Gedanken von Woodstock auch auf der geografisch gegenüberliegenden Seite der USA verwirklichen. Während des Auftritts der Rolling Stones gab es aber einen traurigen Zwischenfall: Ein junger Afroamerikaner wurde von einem Ordner tödlich verletzt und somit endeten die 60er Jahre und die sie prägende Hippie-Bewegung tragisch schon einige Woche vor dem kalendarischen Beginn der 70er.
Weil ich ja niemandem am ersten Advent schlechte Stimmung wünsche, gibt es aber auch positives zu berichten, und zwar aus der Gegenwart. Die Eintracht hat das Derby gegen Mainz mit 2-0 gewonnen, die Prognosen von Revilo und mir zeugten also von wahrem Sachverstand :-)
Kaiserslautern hat ebenfalls gewonnen, da lief das Pauken gestern in bester Atmosphäre ab und wir sind nun auch eine Menge Erkenntnisse reicher. Im wesentlichen bleiben nur zwei Fragen:
- Wie ist die Euler-Poincaré-Charakteristik denn nun genau für 4er- und 8er-Nachbarschaft erklärt?
- Wie schafft man es in knapper Zeit Hough-Transformationen zu berechnen und Schlüsse daraus zu ziehen?
...und weil ich ja so gerne auf Zeit spiele und mich noch ein paar Augenblicke mehr vor meinen Übungen, Laborberichten und verwandten Monstern verstecken möchte...
...und weil der Überschrift ja vollends Genüge getan werden will, habe ich noch ein kleines schachliches Häppchen für den sonntäglichen Kaffee aus der Mottenkiste gekramt.

Heute vor...etwas mehr als 3 Jahren gespielt in der französischen Liga gegen Denis Schall.
Die Partie ist nach kompliziertem Kampf so gut wie entschieden, aber wie erzielt Schwarz nach 47.Ka3 Fortschritte? Ich weiss nicht mehr, ob ich damals am Brett die ästhetisch wertvolle beste Abwicklung gesehen hatte. Ich denke eher nicht. In der Partie folgte übrigens 47.Ta3 und Schwarz gewann.
Freitag, 4. Dezember 2009
Fußball und Bildverarbeitung
Was haben Fußball und Bildverarbeitung gemeinsam?
Einige Anwendungen der Bildverarbeitung kommen bei Fußballübertragungen zum Einsatz. Die bekanntesten sind sicher das Anzeigen der Entfernung zum Tor und zur Mauer bei Freistößen und die Anzeige, welche Strecke ein Spieler zurückgelegt hat.
Für mich haben die beiden vor allem einen gemeinsamen Nenner: Mein Wochenende!
Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre Gegner in der Vorrunde der WM 2010 zugelost bekommen: Australien, Serbien und Ghana. Das klingt ganz interessant, wie ich finde.
Morgen steht das Derby meiner Eintracht gegen Mainz 05 an. Davor und danach wird strebsam für die Klausur 'Bildverarbeitung 2' am kommenden Donnerstag gelernt. Vermutlich vorher schon einmal unterbrochen vom Spiel der Lauterer in Rostock, da mein Kommilitone und morgiger Lernpartner ein roter Teufel ist. Immerhin habe ich just eben endlich meine Formelsammlung fertiggestellt und kann mich jetzt vollends den Übungen widmen.
Meine Tipps für die Spiele: Kaiserslautern gewinnt 2-1 in Rostock und die Eintracht schlägt Mainz knapp mit 1-0, Tor von Alex Meier kurz vor Ende.
Einige Anwendungen der Bildverarbeitung kommen bei Fußballübertragungen zum Einsatz. Die bekanntesten sind sicher das Anzeigen der Entfernung zum Tor und zur Mauer bei Freistößen und die Anzeige, welche Strecke ein Spieler zurückgelegt hat.
Für mich haben die beiden vor allem einen gemeinsamen Nenner: Mein Wochenende!
Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre Gegner in der Vorrunde der WM 2010 zugelost bekommen: Australien, Serbien und Ghana. Das klingt ganz interessant, wie ich finde.
Morgen steht das Derby meiner Eintracht gegen Mainz 05 an. Davor und danach wird strebsam für die Klausur 'Bildverarbeitung 2' am kommenden Donnerstag gelernt. Vermutlich vorher schon einmal unterbrochen vom Spiel der Lauterer in Rostock, da mein Kommilitone und morgiger Lernpartner ein roter Teufel ist. Immerhin habe ich just eben endlich meine Formelsammlung fertiggestellt und kann mich jetzt vollends den Übungen widmen.
Meine Tipps für die Spiele: Kaiserslautern gewinnt 2-1 in Rostock und die Eintracht schlägt Mainz knapp mit 1-0, Tor von Alex Meier kurz vor Ende.
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